Die Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord beginnt in der Paul-Gerhardt-Kirche im Jahr 2011 eine Reihe, in der jeweils in der Fastenzeit das Altarbild von Gerhard Noack (1910) abgedeckt wird. Sieben Wochen ohne die Darstellung des auferstandenen Christus, die seit über 100 Jahren den Altarraum der Kirche geprägt und viele Menschen von der Geburt bis zum Tod begleitet hat. Im Verzicht Neues entdecken, dabei soll ein extra für diese Reihe angefertigtes Passionsbild eines durch den Freundeskreis PASSION ausgewählten Künstlers helfen. Jedes Jahr wird ein anderer Künstler beauftragt. Nach Sabine Herrmann, Michael Morgner, Felix Droese, Katharina Grosse und Thomas Florschuetz, gestaltete in diesem Jahr die Künstlerin Hannah Dougherty den Altarraum.

Sich-Verabschieden von Sichtweisen und Vorstellungen, die man mitgebracht hat, Sich-Einlassen auf ein Werk, das einem scheinbar den Boden unter den Füssen wegzieht. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, der man sich nicht immer stellen mag oder kann. Aber gerade die Passionszeit mit Blick auf Ostern eröffnet dafür den Rahmen mit der Botschaft von Kreuz und Auferstehung.

Die Altarverhüllung wurde von Pfr. Uta Fey angeregt und bis 2015 begleitet. Sie wird kuratiert von Sabine Herrmann, Klaus Killisch und Markus Rheinfurth und ist eine Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord.

Plakat-2016

Gerhard Noack, Altarbild der Paul-Gerhardt-Kirche, 1910
Gerhard Noack, Altarbild der Paul-Gerhardt-Kirche, 1910
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