Making Love Revolutionary

DEUTSCHLAND IST EINS: VIELES. Friedliche Revolution und Deutsche Einheit jähren sich 2019 und 2020 zum dreißigsten Mal. Die Bundesregierung erinnert daran und hat für die Jubiläumsfeierlichkeiten Künstler eingeladen, den Innenraum des Pavillon der EinheitsEXPO zugestalten.

Making Love Revolutionary wurde dafür ausgewählt.

Das Konzept hebt durch den Prozess der Annäherung die positiven Aspekte der friedlichen Revolution hervor. Die Verwendung von historischen Texten und Zitaten und die Anlehnungen an Pop Art schaffen dabei eine neue ästhetische und diskursive Ebene.

In den drei Tagen werden die Wände des Kubus schwarz untermalt, wobei – in Typ und Größe variierend – über alle vier Wände die Worte „Making Love Revolutionary“ ausgespart bleiben. Die Besucherinnen und Besucher werden dabei direkte Zeuginnen und Zeugen bei der Entstehung dieses raumgreifenden Kunstwerks.

Zudem sind unter der Decke 10cm breite Papierbahnen montiert, die mit Aufrufen, Ausschnitten aus Reden, Mitteilungen und Pamphleten bedruckt sind und sich mit dem Thema „Selbstermächtigung – Liebe – Revolution“ befassen.

Idee und Ausführung: Sabine Herrmann, Klaus Killisch, Markus Rheinfurth

Technik: Acrylmalerei, Digitaldruck, 500 x 600 x 300 cm, Soundcollage

Auftraggeber: Bundesregierung Deutschland

Zeitraum: 8. – 10. September 2020

Standort: Luisenplatz, Potsdam

Zeitrafferfotos: Markus Rheinfurth, Sprecher: Claudia Kühn, Robert Fitterman, Textauswahl: Sabine Herrmann, soundscape: ambientfunk, Schnitt: Klaus Killisch